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Sonntag, 5. Februar 2017

Maracuja - Passiflora quadrangularis

Für mich ist der Winter eine Durststrecke. Besonders jetzt denke ich über mediterrane Früchte und laue Sommernächte nach. Als Inbegriff mediterraner Früchte gelten Zitrusfrüchte und Oliven. Da wir in Kürze ein zweites Gewächshaus bekommen, welches noch dazu wesentlich hübscher aussieht und die Kompostheizung auch bei den üblen Minusgraden dieses Winters super funktioniert, rückt der Traum einer eigenen Orangerie in greifbare Nähe

Da es noch lange nicht so weit ist, bleibt mir nur, Pläne zu schmieden.
Eine winziges Zitronenbäumchen und eine kleine Kumquat besitze ich schon. Beide Pflanzen überwintere ich bereits im zugigen Gewächshaus. Die Citrussorte Yuzo soll ebenfalls sehr kälteverträglich sein und wäre eine nächste Errungenschaft. Da ich Freunde mit einem enormen Olivenbaum habe, würde ich versuchen zwei Oliven über Stecklinge zu vermehren.
Samen am 22.01.2017

Noch exotischer ist wohl nur Maracujas aus dem eigenen Garten zu ernten. Zusätzlich sehen die Blüten unglaublich schön aus.
Um einen weiteren Grundstein für meine mediterrane Orangerie zu legen habe ich am 22.01.2017 fünf Samen einer Maracuja in eine Zitronenwasserbeize eingelegt. Eigentlich nimmt man dafür Orangensaft, den hatte ich aber gerade nicht da. Darin "gammeln" die Samen jetzt erst einmal die nächsten zwei Wochen auf der Heizung buchstäblich vor sich hin. Dann möchte ich die Samen in Kokoserde keimen lassen. Das soll zwischen zwei und vier Wochen dauern. Danach geht es wohl recht schnell.


Letztes Jahr hatte ich es geschafft zwei Samen zum keimen zu bewegen. Die habe ich dann über Sommer im Gewächshaus ziemlich vernachlässigt. Eine wollte nicht weiter wachsen und die andere wurde massiv wahrscheinlich durch Raupen geschädigt und scheint den Winter nicht zu überleben. Noch habe ich die Hoffnung nicht gänzlich aufgegeben und werde die Pflanze noch bis zum Frühjahr dort stehen lassen. Ich hatte gelesen, dass manche Sorten wieder aus dem Wurzeln austreiben und möchte natürlich nicht zu früh aufgeben.

Freitag, 3. Februar 2017

Traumgewächshaus

Mein Traumgewächshaus soll dieses Jahr aufgestellt werden. Darin möchte ich gerne versuchen meinen Traum einer kleinen Orangerie mit allerhand exotischen und mediterranen Pflanzen umzusetzen.

Bepflanzungsplan des neuen Gewächshauses
Dazu darf es im Inneren nicht für längere Zeit weniger als 0 °C kalt sein und vor allem darf der Boden nicht durchfrieren. Um dies zu erreichen werde ich Steine aus den Beeten sammeln und um die Pflanzen verteilen, damit sich die Erde schneller erwärmt. Zusätzlich wird das Bodenniveau etwas angehoben und der Boden mit einer Mulchschicht abgedeckt werden. Die Erhöhung des Bodenniveau soll es ermöglichen, dass sich der Boden schnell erwärmt und keine Staunässe entstehen kann. Durch die Steine soll einerseits im Winter ein zusätzlicher Frostschutz geschaffen und andererseits im Sommer das Wasser besser im Boden gehalten werden. Zusätzlich wird über den Winter ein Komposthaufen im Inneren des Gewächshauses errichtet werden. Erfahrungsgemäß gibt dieser genug Wärme für einige kalte Wochen ab und viel mehr haben wir bei uns nicht. Sollten weitere Maßnahmen notwendig werden, wird wohl eine Tontopfheizung oder ein Frostwächter aufgestellt.

Gelb habe ich die Zitrusfrüchte bzw. ihre Platzhalter, blau den tropischen Exot Maracuja, grün gut an die Wetterbedingungen angepasste mediterrane Pflanzen und braun asiatische Pflanzen markiert. Die Pflanzen, für die ein Platzhalter eingezeichnet ist, besitze ich noch nicht bzw. habe keine Quelle. Eine Yuzo Zitrone wäre eine Idee. Diese sollen für (genießbare) Zitruspflanzen eine besondere Kältetoleranz aufweisen.
Die Kräuter sollen zur Unterpflanzung dienen und den Platz effizient auszunutzen und damit es hübsch aussieht.

Der Rest des Gewächshauses soll traditionell genutzt werden. Also im Frühjahr zur Unterstützung der Anzucht, dann durch wärmeliebende einjährige Pflanzen und im späten Herbst für Wintergemüse. Sobald das Frühjahr anbricht können dann Warmbeete angelegt werden.